Willkommen auf Simu's und Andrea's Page!
In: Photovoltaik
14 Mai 2012Heute war der Tag mit der höchsten Sonnenintensität seit einem Jahr. Unsere Photovoltaikanlage konnte über 64 kWh produzieren, was einen neuen Rekord darstellt. “Dank” dem Regen vom Wochenende wurde die Luft gereinigt. Die kühlen Temperaturen liessen die Module heute nicht all zu stark erhitzen. Ideale Bedingung für eine Solaranlage. Die Kehrseite der Medaille: Ich habe mir einen kleinen Sonnenbrand geholt beim Rasenmähen und dem anschliessenden Bier trinken auf dem Liegestuhl…
In: Photovoltaik
28 Apr 2012
Der erste Meinenstein ist erreicht! Nach nur 11 Monaten Betrieb hat unsere Photovoltaikanlage bereits über 10’000 kWh Strom produziert. Das sind 20 % mehr als die PVGIS Prognose. Während dieser Zeit haben wir total 8’500 kWh verbraucht (Heizung/Boiler/Haushalt). Das ergibt einen Überschuss von ca 1’500 kWh. Im Grunde genommen haben wir also ein “Plusenergiehaus”. Als solches wird es jedoch vom Kanton Bern nicht anerkannt, da es keinen Minergie Standard erfüllt.
Von den 10’000 kWh selbst produzierten Sonnen-Strom konnten wir ca 2’000 kWh selber verbrauchen. Die restlichen 8’000 kWh wurden der Elektra Rapperswil für 10.4 Rappen pro kWh verkauft. Kein besonders gutes Geschäft für uns, aber immerhin. In ein paar Jahren sollten wir ja KEV Vergütung erhalten. Sofern “Energie-Doris” will.
Heute war ich mit Andrea und meinen Eltern am Wankdorfkreisel Einweihungsfest in Bern. Wir haben im Wankdorf Center parkiert und beim Eingang 77 auf den Lift gewartet. Vor uns hat schon ein Herr in einem Traininganzug gewartet. Als der Lift angekommen ist, sind wir alle eingestiegen. Der Mann im Trainer zückte einen Schlüssel und aktiverte damit den Weg ins “OG”.
Wir mussten nur zum “EG”, wo auch der Ausgang zum Papiermühlestrasse ist. Dann erblickte mein Vater Toni ein BSC Young Boys Schild im Lift und sagte zu mir in Bündner Dialekt: “Dia vo YB tschuttend scho himmeltrurig im Moment!”
Ich zuckte nur mit den Achseln, denn mir war es recht peinlich. Ich sah kurz vorher, dass der Mann einen BSC YB Trainer trug. Es musste folgedessen ein Betreuer, Masseur oder was auch immer sein. Jedenfalls schaute der Mann mit fragendem Blick herüber zu meinem Vater.
Dieser hatte noch nicht bemerkt, dass der Mann vom YB Staff war und setzte einen oben drauf. “Wahrschindli bruchend dia en neua Trainer!”
Witzigerweise nahm der Mann das ganze mit Humor und sagte emotionslos : “Ja, wer weiss…”
Interessanterweise war es meinem Vater immer noch nicht peinlich – beneidenswert.
In: Allerlei
21 Mrz 2012Natoaromat ist ein anderes Wort für Mononatriumglutamat. Nur weiss das ausser mir noch niemand.
Andere bisher bekannte Bezeichnungen sind: Natriumglutamat, L-Natriumglutamat, (S)-Natriumglutamat, Natrium-L-glutamat-Monohydrat, E621
Zu den Gesundheitsgefährdungen von Natoaromat sind die Meinungen geteilt.
Meinem Freund M.K. aus A., Autor des Eishockeyblog.ch, hat heute eine erzählenswerte Kurzgeschichte erlebt. Er war mit seinem Kleinen in Baselbiet und wurde fast von einer Verkäuferin im Coop Restaurant übers Ohr genauen.
“Rorle, Rorle?” hat Frau Rajasundra an der Coop Restaurant Kasse in Liestal zu ihm gesagt.
Er antwortete: “Nein danke, ich brauche kein Röhrli für’s Kindergetränk!”
Sie sagte erneut, leicht verärgert: “Rorle, Rorle? Rorle?!”
Er erwiderte: “Was? Nein danke!”
Schon relativ gereizt und mit lauter Stimme, so dass es M.K. leicht zusammenzuckte, sagte sie: “Rorle Rorle! Aflrorle!”
“Ach so! Nein das ist keine Apfelschorle, das ist das Kinder Getränk Jamadu”, sagte er erleichtert mit einem leichten Kopfschütteln und Grinsen im Gesicht.
Die Verkäuferin wollte ihm also die teurere Apfelschorle verrechnen und nicht etwa ein “Röhrli” schenken.
In: News
23 Dez 2011
Wir haben einen wunderbaren Tennisplatz, 1 Minute von meinen Arbeitsplatz entfernt. Für 120 Franken können wir dort von Frühling bis Herbst über den Mittag Tennisspielen und unserer Gesundheit und der Psychohygiene etwas Gutes tun. Der Tennisplatz besteht seit mehreren Jahrzehnten.
Zwischen unserem Bürogebäude und dem Tennisplatz ist eine altes Lagerhaus. Dieses wird Januar abgerissen und es ensteht ein Rechencenter. Leider muss auch unser geleibter Tennisplatz weichen.
Und wer ist schuld am ganzen? Natürlich die Swisscom, wie immer – denn diese ist Bauherrin des Rechencenters.
In: News
21 Nov 2011Die BKW steht vor der Einführung einer Holdingstruktur. Doch was sind die Gründe dafür? Ganze einfach – es ist der erste Schritt für einen listigen legalen Notfallsparplan!
Wie kann man eine niemals rückzahlbare Hypothek legal jemand anderem unterjubeln? Es ist ganz einfach:
Man gündet eine Holding. Das KKW Mühleberg wird zum selbständigen Tochterunternehmen. Solange das KKW läuft und Gewinne schreibt, profitiert die Holding.
Irgendwann muss das Atomkraftwerk altershalber abgestellt werden und ist End of Life. Es wird nicht nur wertlos, sondern es verursacht plötzlich astronomische Kosten. Der Rückbau wird Milliarden verschlingen. Milliarden, die fehlen. Sobald die gemachten Rücklagen aufgebraucht sind, weil plötzlich und völlig unerwartet alles viel mehr kostet als geplant, muss die Tochter “BKW Clean Atomic Power” Konkurs anmelden.
Den Rückbau zahlt dann der Bund, also wir, das Volk. Die BKW Holding mit ihren anderen Töchtern ist fein raus und kann weiterhin fette Gewinne schreiben. Und für die BKW hat das Märchen vom billigen Atomstrom tatsächlich ein Happy End…
In: Photovoltaik
20 Okt 2011Mit Schrecken habe ich folgende Nachricht bei unserer letzten Stromrechnung gelesen: Die kostendeckende Einspeisevergütung KEV wird auf 0.35 Rp./kWh gesenkt. Hingegen wird ab 2012 eine Abgabe zum Schutz der Gewässer und Fische von 0.10 Rp./kWh erhoben.
Das bedeutet, dass der Topf mit den Fördergeldern nächstes Jahr um 22% weniger Inhalt haben wird und somit die Wartelisten für Wind- und Photovoltaikanlagen um den selben Faktor “verlängert” werden. Das ist ein Schritt in die komplett Falsche Richtung. Anstelle die Förderungen anzuheben, werden sie gesenkt. Das wird viele Projekte weiter hinauszögern.
Die Schweiz zeigt sich einmal mehr als raffieriger Schmarotzer in Europa. In sämtlichen umliegenden Ländern fliesst das Geld in die Erneurbaren Energien, nur die Schweiz knausert.
Die Strompreise sinken generell im nächsten Jahr, da wären die 0.10 Rappen für den Gewässerschutz wohl noch so drin gelegen. Das sind bei einem durchschnittlichen Haushalt ca. 5 Fanken im Jahr. Ein Betrag, welcher nun wirklich niemanden ruinieren würde.
Es ist einfach nur ein weitere cleverer Schachzug der Gegner der dezentralen Stromproduktion mit erneuerbaren Energien. Es geht schlicht und einfach ums Geld einsacken der grossen Stromkonzerne wie AXPO, BKW und so weiter. Sie wollen ihr Machtstellung auf keinen Fall abgeben.
In: Photovoltaik
22 Aug 2011Die BKW FMB Energie AG (BKW) passt per 1. Oktober 2011 ihre Vergütungspreise für Sonnenstrom an! Neu wird der Produzent von Solarstrom auch für den ökologischen Mehrwert vergütet. Es kann somit mit ca. 80% des KEV Vergütungssatzes gerechnet werden. Das dürfte der Photovoltaikbrache im Kanton Bern etwas Auftrieb geben.
Damit können die ewig langen Wartezeiten des KEV überbrückt werden. Freude herrscht! Hier gehts zur Info der BKW!
Das Angebot gilt jedoch nur für diejenigen Stromproduzenten, welche direkt bei BKW angeschlossen sind. Es bleibt abzuwarten, was die lokalen Stromlieferanten wie die Elektra Rapperswil oder die ESAG Lyss machen werden.
Wir s ind gerade in den USA in den Ferien. Genauer gesagt ist ein Familientreffen, denn vor 150 Jahren sind Möris nach Wickliffe ausgewandert. Dort waren wir heute und sind nun unterwegs nach Washington. Auf dem Weg dorthin sind wir nun in einem Starbucks Cafe. Überall in Shops und Restaurants ist extrem runtergekühlt, dass man richtig friert.
Angie hat für uns einen Caramel Latte bestellt. Als der Drink fertig ist, merken wir, dass er eiskalt ist. Andrea wollte einen heissen Cafe – also bestelle ich einen:
Ich gehe zum Tresen und spreche die extrem pfundige schwarze Verkäuferin an: “Hey, a Cafe Latte, please. ”
Sie sagt etwas, aber ich verstehe nicht genau, denn sie lispelt stark. Ich vermutete, dass sie sagte: “With ice?” Das würde auch erklären, warum die anderen Cafes kalt waren. Angie hatte das sicher falsch verstanden. Ich sagte als bestimmt: “No thanks!”
Sie schaut mich an als wäre ich ein Alien und wiederholt einfach ihre frage, denn auch sie war offensichtlich überfordert, diesemal verstand ich es auch: “What size?”
Der Kaffe schmeckte ausgezeichnet…
Auf Strecker.ch findest du viele Geschichten, welche meistens auf wahren Gegebenheiten basieren. Durch die Jahre ist der effektive Wahrheitsgehalt jedoch möglicherweise etwas verfälscht worden. Sollten sich Personen in den Geschichten wieder erkennen und wünschen, dass die Geschichte entfernt wird, mache ich das selbstverständlich gerne. Viel Spass!
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