Und es hat „Ping“ gemacht!

In: Geschichten von Simu

13. Jul 2012

Vor 4 Jahren machte ich meine ersten Versuche, Golf mit einem Rechtsschäger zu spielen. Rechtshändige Eishockeyspieler spielen nämlich zu 99% „verkehrt“ Golf, also eben Links. Damals ist das Experiment – salopp gesagt – kläglich gescheitert und in einer peinlichen Situation geendet.

Mit Links mache ich jedoch keine Fortschritte mehr, denn jeder 4. Ball driftet entweder nach rechts oder nach links ab – die Golfer sagen hook und slice. Das führt dazu, dass man öfters mal einen Ball verliert und sich Strafpunkt holt – und sich nebenbei noch tierisch nervt.

So habe ich meine rechten Mizuno Schläger, welcher mit mein ehemaliger Nachbar P.M. aus M. vermacht hatte,  aus dem Keller gekramt und auf der Driving Range ein paar Bälle geschlagen. Das ganze fühlte sich sehr unnatürlich in der Bewegung an. Aber – die Schläge gingen regelmässiger gerade und drifteten weniger ab. So habe ich mich kurzerhand entschieden, von links nach rechts zu wechseln. Am nächsten Mittag gings dann ins Golfers Paradise nach Lyssach. Im Outlet kaufte ich dann für wenig Geld ein Nicklaus Polarity MTR Set, bestehende aus Eisen 5 bis Sandwedge (auch diesbezüglich gibts eine Geschichte).

Am Abend des gleichen Tages war ich dann mit zwei Freunden auf den Golfplatz. Vor dem 6er Flight haben wir ein paar Bälle von den Abschlagmatten geschlagen. Angefangen mit dem 7er Eisen, weiter mit dem Pitching Wedge, Sand Wedge und so weiter. Es ging erstaunlich gut, kaum „Bodenflitzer“ und Hooks und Slices.

Zum Schluss ist das Fünfereisen an die Reihe gekommen. Ich habe in Tigerwoods’schen Manier zum Schwung ausgeholt, wunderbar durchgezogen und es dann hat es ganz schön laut „Ping“ gemacht. Doch nicht genau so „Ping“, wie es im Normalfall macht, nämlich sehr viel intensiver. Der Ball flog gerade, aber nur kurz. Etwas weiter flog der Schläger, resp. der ganze Teil unterhalb des Griffes – ca. 25 Meter weit. Circa 15 Personen, die nebenan am Abschlagen waren, schauten ungläubig herüber, lächelten kopfschüttelnd und dachten sich wohl ihren Teil.

           

…und heute gehts nochmals nach Lyssach ins „Golfparadies“.

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