Das Ostergeschenk!

In: Geschichten von Simu und Michelle

16. Apr 2017

Es war Ostersamstag und meine Frau und ich fuhren zurück von unserem Einkauf bei der Landi. Wir haben Gartenerde, Rindenmulch, Erdbeer-Stroh und eine grosse Regenwasser-Tonne gekauft.

Nach der Orts-Ausfahrt Richtung Autobahn unter der Eisenbahnbrücke erwartete uns eine grosse Polizeikontrolle. Ob ich zu schnell gefahren bin? Wir wurden angehalten und zwar direkt auf dem Fussgängerstreifen.

Ich liess die Scheibe runter und wollte schon fragen, „und, gibt es nun eine Busse, weil ich auf dem Fussgängerstreifen parkiere?“, tat dies aber nicht, weil ich ja evtl. 1-2 Km/h zu schnell gefahren bin und ich keine unnötige Aufmerksamkeit wecken wollte.

Die Dame mit der Leuchtweste streckte ihren Kopf zur Scheibe rein und inspizierte unseren Wagen. Dann meinte Sie: „Wohin fahren sie?“

Ich wollte am liebsten sagen: „Nach Barcelona“, entschied mich aber für „nach hause, 5 Minuten von hier, warum?“

Sie: „Die Regentonne ist nicht gesichert, wenn Sie eine Vollbremsung machen müssen, kann das böse enden!“

Spontan hätte ich gerne gesagt: „Wenn sie mir auch nur eine einzige Person nennen, die diese blöde Regentonne fixiert hätte, dann nehme ich Sie glatt mit in die Ferien nach Barcelona“ – oder „Ich plane keine Vollbremsung, versprochen!“ – aber auch da entschied ich mich für die demütige Version: „Ja vielen Dank für den Hinweis, daran habe ich gar nicht gedacht.“

Die gute Fee im Polizei Outfit: „Ich drücke da jetzt mal beide Augen zu – aber nur, weil wir morgen Ostern haben!“

Noch mal alles gut gegangen. Es bleibt die Frage, warum man denn Kontrollen vor Ostern macht und dann Ostergeschenke verteilt. Vielleicht wäre ein Überstundenabbau für alle Beteiligten sinnvoller gewesen.

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